Lokomotiven und Wagen

Lok 1

 

Hersteller: DIEMA  Diepholzer Maschinenfabrik, Typ DL 8, Werknummer 1944, Baujahr 1956. Motor: Deutz F1L612, Werknummer 1499141, Baujahr 1954. 

Ausgeliefert wurde die Lok im Aug. 1956 an Gabelin Sand- u. Kieswerke, Westerkappeln, über Hanomag-Generalvertretung Carl Bücker, Osnabrück. Später kaufte sie die Fa. Heinrich Ostkotte, Töpferei, Ochtrup. Von dort kam die Lok am 26.06.1986 zur Uhlenhooker Feldbahn.

 

Lok 1 an der "Fundstelle" in Ochtrup, 24.06.1986 und in der hellgrünen Lackierung, die sie von 1988 bis 2012 besaß.

In einer Tongrube wie dieser war unsere Lok 1 früher eingesetzt.

                                                                      (Foto: Andreas Christopher)

 

Lok 2

 

 

Hersteller: SCHÖMA Christoph Schöttler, Maschinenfabrik, Diepholz, Typ Lo 20, Werknummer 789, Baujahr 1947. Motor: Deutz F3L912, Werknummer 5785058

Ausgeliefert am 10.06.1947 an die Kreisverwaltung in Burgdorf, kam die Lok später zum Torfwerk Emil Liedtke in Neudorf-Platendorf. Zuletzt war sie beim ASB-Erdenwerke Helmut Aurenz GmbH, Neustadt am Rübenberge. Über einen Feldbahnfreund bekamen wir die Lok am 16.11.2002 .

Nur noch Schrottwert hatte die Lok  im November 2002

Eine baugleiche Lok mit langem Torfzug im Moor

 

Lok 3

 

Hersteller: Gmeinder, Mosbach (Baden), Typ 10/12 PS, Werknummer 1018, Baujahr 1934. Motor: Güldner 2LD, Werknummer 621811/12

Geliefert wurde die Lok wahrscheinlich neu an die  Fa. Walderdorffsche Tongruben und Herz GmbH in Guckheim (Westerwald), 2005 kam sie zur Feldbahnsammlung Felten in Kelsterbach. Von dort am 22.11.2007 zu uns.

Der Zustand der Lok vor der Restaurierung

Eine Gmeinder-Lok in einer typischen Tongrube

(Dachziegelwerk Möding, Foto: Hans-Peter Gladtfeld)

Lok 4

Hersteller: Klöckner-Humboldt-Deutz AG, Köln, Typ OME 117, Werknummer 22647, Baujahr 1938. Motor: Deutz OM 117 (Originalmotor)

Geliefert wurde die Lok am 04.01.1938 an die Fa. Wilhelm Schreiber, Bauunternehmung, Bremen. An einem unbekannten Datum kaufte sie der Bauunternehmer Martin Möller in Worbswede. Im Mai 1979 übernahm das Deutsche Feld- und Kleinbahnmuseum in Deinste die Lok. Ab 1994 war sie im Besitz privater Feldbahnfreunde. Seit dem 22.12.2012 ist die Lok bei uns.

Lok 5

 

Lok 5 ist eine Eigenbaulok auf Basis eines Deutz MAH 914 - Motors. Das Getriebe stammt von der Firma Gmeinder.

Gebaut wurde die Lok zwischen 2011 und 2013.

Die Lok nach der Fertigstellung am 30.10.2013

 

Lok 6

 

 

 

 

 

 

Hersteller: Arnold Jung, Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen / Sieg, Typ EL105, Werknummer 7411, Baujahr 1937. Motor: Jung SE 110, Werknummer 8998

Ausgeliefert wurde die Lok am 31.06.1937 über den Händler, die Firma Boese in Düsseldorf, an den Bauunternehmer (?) Wilhelm Klippel in Kleve am Niederrhein. Nach dem 2. Weltkrieg fand sich die Lok in Frankreich wieder. Nachweislich eingesetzt war sie bei der Röhrenfabrik in Vincey-Bourget (Tubes de Vincey) bevor sie Anfang der 1990er Jahre an das Fort d’Uxegny, nordwestlich der Stadt Epinal, abgegeben wurde. http://fort-uxegney.pagesperso-orange.fr  Hier stand sie als Denkmal im Freien bis wir sie am 30.04.2011 kaufen konnten.

In Frankreich besaß die Lok eine grüne Lackierung

 

Lok 7

Hersteller: Jenbacher Werke, Jenbach in Tirol (Österreich), Typ JW 20, Werknummer 2128, Baujahr 1954. Motor: Originalmotor der Jenbacher Werke, Motor Nr. 2811

Geliefert wurde die Lok neu an die Firma De Bruyne Openbare Werken in Hamme, Belgien. In den 1990er Jahren bekam das Decauville Spoorweg Museum (DSM) in Harskamp (Niederlande) die Lok. http://www.decauville.nl

Am 17.06.2015 kam sie zur Uhlenhooker Feldbahn.

Wagen 1

 

Sitzwagen auf Basis eines Muldenkipper-Unterwagens, 0,75cbm. Der Unterwagen stammt vom ehemaligen Sägewerk Hartmann in Fulda-Horas. Von Privat kam er am 31.03.2001 zur Uhlenhooker Feldbahn. Umbau im Juni 2004.

    Wagen 1 vor dem Umbau

 

Mannschaftswagen waren Vorbilder für unsere Sitzwagen

 

Wagen 2

 

Sitzwagen auf Basis eines genieteten Muldenkipper-Unterwagens. Er stammt vom ehemaligen Bauunternehmen Pittak in Bliedersdorf bei Buxtehude. Von einem Feldbahnfreund konnten wir ihn am 31.03.2001 erwerben. Umbau bei uns im Feb / März 2003.

Wagen 2 vor dem Umbau

 

Wagen 3

 

Kesselwagen für Regenwasser, aufgebaut auf dem Fahrwerk eines Torfwagens des ehemaligen Köhler Torfwerkes, W.K. Strenge, in Hipstedt (Werk am Bf. Heinschenwalde). Achsen und Puffer stammen vom Sperrzeugamt Heinschenwalde (östl. Bremerhaven). Der Unterwagen kam von einem Feldbahnfreund in der Nähe von Zeven zu uns. Der Kessel stammt von einer ehemaligen Konservenfabrik In Liesborn. Aus den Einzelteilen entstand im Juli / August 2003 der Wasserwagen.

                    

                Originalfahrwerk und Kessel vor dem Umbau zum  Wasserwagen

 

Wagen 4

 

 

 

Silowagen, ehemals Villeroy & Boch KG, Merzig. (Wagen Nr.139). Von Privat kam er am 21.09.2002 zur Uhlenhooker Feldbahn.

 

 

In langen Reihen stehen am 14.Okt. 1987 die Silowagen in einer Halle der Fliesenproduktion bei Villeroy & Boch in Merzig (Saar)

(Foto: Andreas Christopher)

 

 

Wagen 5

 

 

Muldenkipper, 0,75 cbm. Hergestellt ca.1960 von VEB Förderwagenbau, Vetschau (Brandenburg). Früher war die Lore in einer Schiefergrube bei Lehesten (Thüringen) eingesetzt. Über einem Feldbahnfreund kam sie am 29.09.2002 zur Uhlenhooker Feldbahn.

Firmenschild des Förderwagenbau Vetschau 

Schiefergrube bei Lehesten (Thüringen). Von hier stammt unser Wagen 5

(Foto entnommen dem Buch "Blaues Gold von Lehesten" mit freundlicher Genehmigung des Hans-Jürgen Barteld Verlages)

 

Wagen 6

 

Muldenkipper, 1,00 cbm. Ehem. VEB Ziegelwerk Magdeburg, Betriebsteil Brietz, Muldenkipper Nr. 34. Über die Wedeler Feldbahn kam der Wagen am 05.07.2003 zur Uhlenhooker Feldbahn.

 

 

Ziegelwerke Magdeburg, Betriebsteil Brietz: Ein Muldenkipperzug, gezogen von einer Lok, Typ LKM Ns2f, auf der Rückfahrt zum Werk. Ob unsere Lore dabei ist?

(Foto am 17.07.1990  Ulrich Völz)

 

Wagen 7

 

Stirnbordlore. Sie soll aus einem Sägewerk in Schonach (Schwarzwald) stammen. Über einen Feldbahnfreund in Bad Liebenzell kam der Wagen am 25.04.07 zu uns und wird als Holzlore benutzt.

  Wagen 7 im Einsatz hinter Lok 1

Stirnbordloren der Firma DOLBERG in einer Ziegelei

 

Wagen 8

 

Muldenkipper, gebremst, 0,75 cbm. Im ersten Halbjahr 2014 bauten wir aus bereits vorhandenen Einzelteilen den Muldenkipper zusammen. Den Rahmen konnten wir bereits im September 2007 vom damaligen MFI Osterkappeln-Hitzhausen übernehmen. Die Mulde bekamen wir von einem Feldbahnfreund aus Halstenbek.

 

 

                  Die Einzelteile im Oktober 2007             und die fertige Lore am  02.07.2014    

 

Wagen 9

Plattformlore

Vor fast 6 Jahren, am 09.12.2009, bekam ich zwei Radsätze. Sie sollen aus einem Basaltbruch im Raum Bad Honnef / Siebengebirge stammen. Im Sommer 2015 entstand daraus eine Plattformlore mit Holzrahmen.

                                              

 

Wagen 10

 

Muldenkipper, 0,75 cbm. Der Unterwagen ist für Pferdebetrieb gedacht. Die entsprechende Zug- und Stoßeinrichtung muss noch restauriert werden. Die Kippmulde stammt von der Firma Dolberg.

Am Rahmen der Lore ist ein Schild (Firmenschild?) mit der Aufschrift WAW angenietet. Weiß jemand, um welche Firma es sich handelt?

 

 Wagen 11

Muldenkipper, 0,75 cbm. Über die Herkunft ist bisher nichts bekannt. Die Lore kam zusammen mit Wagen 10 am 03.12.2011 von der Wedeler Feldbahn zu uns.

Wagen 12

 

Flachlore, Das Fahrzeug war früher beim Fliesenwerk in Boitzenburg / Elbe im Einsatz. Wir bekamen die Lore am 10.10.2012 von einem Feldbahnfreund aus Halstenbeck.

 

Die Flachlore im Oktober 2012 und während der Aufarbeitung im September 2014.

 

 

 

 

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