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Hier werden Bilder von der Restauration unserer Fahrzeuge gezeigt. Bitte klicken Sie für eine Vergrößerung auf das jeweilige Bild.

 

Restaurierung unserer Lok 4

Deutz OME 117

FNr. 22647-1938

Seit dem 22.12.2012 befindet sich die OME 117 bei der Uhlenhooker Feldbahn. Die Maschine sah gar nicht schlecht aus und sie war fahrbereit. Im Februar 2014 begannen wir die Lok zu reinigen und einige Wartungsarbeiten durchzuführen. Daraus wurde eine zweieinhalbjährige Grundüberholung. Aber sehen Sie selbst…

                                        

So marode wie die Dekompressionseinrichtung, die sich auch bald darauf zerlegte, waren viele Teile der Lok.

Der Sandbehälter von unten gesehen. Was mag das nur für eine klebrige Pampe im Behälter und den Rohren gewesen sein? Sand ging jedenfalls nicht mehr hindurch.

Die folgenden Bilder zeigen Bauteile, die viele von Ihnen aus eigener Erfahrung bekannt vorkommen werden. Es sind fast ausnahmslos Teile der Bremsanlage. Ein Bruch, Ausreißen etc. hätte zum Ausfall der Bremse geführt. Nicht ungefährlich  

                                                        Zylindrisch-ballig                                            Aufgespreitzt

                                                    Bolzen, der mal eine Kurbelwelle werden wollte. M10 / M8 – Kombischrauben.

Bohrung auf Wanderschaft.
 

                    Der Motor ist inzwischen ausgebaut und die schadhafte Einspritzpumpe repariert.                      Blick in den Tank.

                                        Der Bereich um die Schmierölpumpe. Technisch ist die Pumpe in Ordnung.    Motorgehäuseentlüftung.

Als nächstes war der Rahmen an der Reihe.

                                   
Irgendwann wollte jemand das Getriebe mit der „Griesheim-Säge“ ausbauen. Die Auflagefläche sah entsprechend aus. Mäusenester in zwei Etagen rechts und links vom Leckölbehälter vorne im Rahmen.

Ein Stehbolzen für dir Motorbefestigung von unten gesehen. OK, Rost hat hier keine Chance. Über Jahrzehnte gut geschmiert waren auch die Achsgleitlager, Zustand tadellos.

Es geht voran: Die Antriebsachse ist fertig zum Einachsen. Vor dem Sandstahlen muss der Rahmen gründlich entfettet werden.

                                                    Verladen zum Sandstahlen                              Schon bald erstrahlt der Rahmen in neuem Lack

Die schönste Phase der der Instandsetzung: Der Zusammenbau der grundüberholten Einzelteile.

Der Motor ist wieder an seinem Platz.

Der Einbau des Getriebes ist ungleich schwieriger. Der Motor muss dazu etwas angehoben werden, Dann das Getriebe mit der Antriebswelle und der Druckstange in die Kupplung einfädeln und alles zusammen auf den Rahmen hinablassen.

Die Drehzahlregulierung wurde provisorisch angebaut und der erste Probelauf konnte beginnen. Und siehe da, der Motor sprang tadellos an. Drehzahlregelung, Schmierölpumpe, Wasserpumpe – alles bestens. Nach dem Abstellen wurden die Gesichter jedoch länger. Unterhalb des Zylinderkopfes drückte sich Kühlwasser nach außen und setzte sich als blaue Tropfen (Frostschutzmittel) ab.


Nachdem der Bereich wieder metallisch blank war, wurden zwei Schweißnähte sichtbar. Dazwischen verläuft ein Riss.

Nachdem mehrere äußerliche Abdichtversuche scheiterten, wurde ein Blech zugeschnitten., wischen dem Blech und dem Motorgehäuse eine Schicht Motorsil-Dichtung aufgetragen und das ganze mit M6-Schrauben verschraubt. Etwas rustikal das ganze, aber dicht.

Zu guter letzt wurden die Puffer noch entrostet.

 

Die erste Probefahrt am 29.Juni 2016

Einige kleinere Nacharbeiten wurden noch erledigt. Fazit der ganzen Aktion: Jedes Feldbahnfahrzeug das in Zukunft den Weg zu uns findet wird zerlegt und überarbeitet. Einfach „Sprit drauf und losfahren“ ist nicht zu empfehlen weil gravierende Mängel von außen nicht sichtbar sind. Die Jung EL 105, FNr. 7411-1937 hat inzwischen den Stellplatz der Deutz eingenommen und wird in ihre Einzelteile zerlegt.

 

Restaurierung unserer Lok 3           

Gmeinder Feldbahnlok 10 / 12 PS

FNr. 1018, Bj. 1934

                                   

       

Auf einem Loren-Unterwagen verladen schiebt Achim die Lok in den Lokschuppen. Nach Jahrzehnten steht die Maschine jetzt endlich wieder im Trockenen.

 

Feb. 2008

     Ausbau der Hauptkomponenten

   
   

 

Mai 2008 Instandsetzung des Getriebes...

           

                                                    

 

...und des Motors, Güldner 2LD (Zweizylinder, luftgekühlt, Diesel):

     

     

 

im November 2008 wurden die Radsätze ausgebaut:

     

 

Mai 2009 : Die Radsätze, der Motor und das Getriebe können eingebaut werden.

    

 

Juni / Juli 2009: Der Rahmen ist gesandstrahlt und erhält mehrere Farbschichten. Einige Teile, wie Stellschrauben und Gleitbleche wurden erneuert.

  

 

Nach dem Einachsen steht die Lok wieder auf eigenen Rädern.

  

 

September / Oktober 2009: Die Aufbauten werden zum Teil neu gefertigt.

  

Ein kurzes Video von der ersten Probefahrt ist hier zu sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=Uzy6iHhCp-Y

 

Aug. / Sep. 2010: Die Motorhaube wurde instandgesetzt und die Sandkästen neu angefertigt

 

 

Am 18.September 2010 war es endlich soweit: Die Gmeinder-Feldbahnlok ist fertig.

 

 

 

Restaurierung unserer Lok 2

Unsere SCHÖMA-Lok nach dem Abbau der Aufbauten Die Lok ist ausgeachst.

Getriebe, Fahrwerk und Vorderachse mit Getriebe sind

grundüberholt, der Rahmen gesandstrahlt. Neue Löcher für das Getriebe werden gebohrt.

  Das Getriebe ist eingebaut. Die Instandsetzung des Motors war umfangreicher

 als erwartet. Dank Achim und Hermann läuft er tadellos.

Es ist geschafft. SCHÖMA, Werknummer 789, ist wieder in Betrieb.

 

 

Restaurierung unserer Lok 1

Über 20 Jahre stand unsere Lok 1 auf einer Kuhweide am Rande einer ehemaligen Tongrube in Ochtrup

  bevor wir sie am 28.06.1986 nach Rheine holten.  Nachdem die Lok in alle

 Einzelteile zerlegt war wurde zuerst der Rahmen gesandstrahlt, grundiert und lackiert.

   Danach das restaurierte Getriebe und der instand gesetzte Motor ("aus zweien

 mach einen") eingebaut.   Die fehlenden Schilder bekamen wir bei der damals

 noch existierenden Firma DIEMA in Diepholz.   Am 27.04.1991 war dann endlich der Tag der

 Wiederinbetriebnahme gekommen. Bis heute läuft sie zuverlässig und ohne Störungen auf

 unserer Feldbahnanlage. Foto vom 07.04.2009: